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Lamisil (Terbinafine)

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Lamisil enthält den Wirkstoff Terbinafin. Es wird angewendet bei Haut- und Nagelpilzinfektionen, z. B. bei Fußpilz (Athletenfuß), wenn die Pilzursache bestätigt ist. Terbinafin wirkt gegen die Vermehrung der Pilze und hilft, Symptome wie Juckreiz, Rötung und Schuppung zu lindern. Die Anwendung erfolgt je nach Darreichungsform und Erkrankung über eine bestimmte Zeit. Bitte Packungsbeilage beachten und bei Beschwerden ärztlich abklären.

Lamisil® (Terbinafin) – ausführliche Patienteninformation

Lamisil® mit dem Wirkstoff Terbinafin ist ein Antimykotikum (Mittel gegen Pilzinfektionen). Es wird eingesetzt, um Pilzerkrankungen der Haut und – je nach Darreichungsform – auch bestimmte Nagelpilz-Infektionen zu behandeln. Die folgenden Informationen helfen Ihnen, Wirkungsweise, Anwendung, Sicherheit und wichtige Wechselwirkungen besser zu verstehen.

Hinweis: Je nach Produktform (z. B. Creme/Gel/Spray oder Tabletten) unterscheiden sich Dosierung, Dauer und Anwendung. Prüfen Sie daher stets die Packungsbeilage Ihres konkreten Produkts.

1) Grundinformationen zum Arzneimittel

Merkmal Angaben (allgemein)
Arzneimittel Lamisil® (Terbinafin)
Wirkstoff Terbinafin
Arzneimittelgruppe Antimykotikum (Antipilzmittel)
Typische Anwendung Hautpilz; je nach Darreichungsform auch Nagelpilz
Erhältlichkeit in Deutschland In verschiedenen Darreichungsformen und Stärken; Verfügbarkeit kann variieren

2) Wie Terbinafin wirkt (Wirkmechanismus)

Terbinafin greift gezielt in die Pilzzellbildung ein. Es hemmt ein Enzym, das für die Herstellung von Ergosterol benötigt wird (ein wichtiger Bestandteil der Zellmembran von Pilzen).

Dadurch werden Wachstum und Vermehrung des Pilzes gestört. Je nach Erreger und Befallsort kann Terbinafin fungistatisch oder fungizid wirken; in der Praxis ist es besonders wirksam gegen viele häufige Dermatophyten (Fadenpilze), die z. B. für Fuß- und Hautpilz verantwortlich sind.

3) Pharmakokinetik – was passiert im Körper?

Die genaue Pharmakokinetik hängt stark von der Darreichungsform ab. Grundsätzlich gilt:

  • Bei äußerlicher Anwendung (z. B. Creme/Spray/Gel) wirkt Terbinafin lokal in der Haut. Die systemische Aufnahme (in den Körperkreislauf) ist in der Regel geringer.
  • Bei oraler Anwendung (Tabletten) wird Terbinafin nach Einnahme resorbiert und verteilt sich in Gewebe, unter anderem in Haut und Nägeln. Terbinafin wird anschließend in der Leber verstoffwechselt und überwiegend über den Urin ausgeschieden.

Wichtig: Bei Nagelpilz dauert es häufig länger, bis sichtbare Ergebnisse eintreten – nicht, weil das Medikament nicht wirkt, sondern weil der Nagel erst nach und nach nachwachsen muss.

4) Typische Anwendungsgebiete und Indikationen

Terbinafin wird zur Behandlung von Pilzinfektionen eingesetzt. Je nach Produkt sind verschiedene Bereiche möglich:

  • Hautpilz durch Dermatophyten (z. B. Fußpilz, Tinea corporis/cruris)
  • Fußpilz (Athletenfuß), häufig auch zwischen den Zehen
  • Nagelpilz (Onychomykose) – je nach Präparat und Ausmaß
  • Manchmal auch andere pilzbedingte Hauterkrankungen, abhängig vom Erreger und der Zulassung des jeweiligen Produkts

Welche genaue Indikation für Ihr konkretes Lamisil®-Produkt zutrifft, entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage.

5) Dosierung und Anwendung – typische Richtlinien

Die Dosis und die Anwendungsdauer unterscheiden sich je nach Darreichungsform. Bitte orientieren Sie sich an der Packungsbeilage oder den Angaben des behandelnden Arztes/der Ärztin. Die folgenden Angaben sind typische Orientierungshinweise für Patienten.

5.1 Äußerliche Anwendung (Creme/Gel/Spray)

  • Üblicher Ablauf: ein- bis zweimal täglich, je nach Präparat.
  • Anwendungsbereich: betroffene Hautstellen sowie – je nach Befall – ein kleiner Rand um die Läsion herum.
  • Dauer: häufig über mehrere Wochen, je nach Art des Pilzbefalls und Ansprechverhalten. Selbst wenn es sich schnell besser anfühlt, sollte die Behandlung meist konsequent fortgeführt werden, um Rückfälle zu vermeiden.

5.2 Orale Anwendung (Tabletten)

Bei Nagelpilz ist die Behandlung häufig über mehrere Wochen angesetzt, weil der Wirkstoff im Nagelgewebe nach und nach wirkt.

  • Typische Behandlungsdauer: meist wochenlang; bei verschiedenen Befallsbildern (z. B. Hände vs. Füße) kann die Dauer variieren.
  • Wichtig: Sichtbare Heilung zeigt sich oft erst mit dem Nachwachsen des Nagels.
Darreichungsform Ziel Typischer Zeitraum (grobe Orientierung)
Creme/Gel/Spray Hautpilz häufig mehrere Tage bis Wochen (abhängig von Befall)
Tabletten Nagelpilz (Onychomykose) oft mehrere Wochen (je nach Ausmaß und Ort des Befalls)

Wenn Sie unsicher sind, welches Präparat Sie genau haben und wie lange Sie es anwenden sollen: sehen Sie in die Packungsbeilage oder lassen Sie sich bei Ihrer Apotheke beraten.

6) Timing – wann wirkt Terbinafin und wann sollten Sie eine Besserung erwarten?

Viele Patienten möchten wissen, wie schnell sich der Effekt zeigt. Das hängt vom Befall ab:

  • Hautpilz: Rötung, Juckreiz und Schuppung bessern sich oft innerhalb von Tagen bis einer Woche. Dennoch sollten Sie die Behandlung nicht zu früh beenden.
  • Nagelpilz: Es dauert deutlich länger, bis der Nagel wieder gesund aussieht. Eine Verbesserung kann zwar anfangs erkennbar sein, die vollständige Heilung braucht aber oft mehrere Monate bis zum vollständigen Nachwachsen.

Wenn nach der vorgesehenen Behandlungsdauer keine ausreichende Besserung eintritt oder sich Beschwerden verschlimmern, sollte ein fachlicher Rat eingeholt werden, um Erreger, Diagnose und Therapie zu überprüfen.

7) Essen & Trinken – Wechselwirkung mit Lebensmitteln

Bei oralen Terbinafin-Präparaten sind Wechselwirkungen mit Lebensmitteln in der Regel weniger relevant als bei bestimmten anderen Arzneistoffen. Dennoch gilt:

  • Orientieren Sie sich an der Packungsbeilage: Dort steht, ob die Einnahme mit oder ohne Nahrung möglich ist und ob ein Einnahmezeitpunkt empfohlen wird.
  • Nehmen Sie Tabletten nach Möglichkeit regelmäßig ein, um einen gleichmäßigen Wirkspiegel zu unterstützen.
  • Bei empfindlichem Magen kann es sinnvoll sein, die Einnahme mit einer Mahlzeit vorzunehmen (sofern die Packungsbeilage dies erlaubt).

Bei äußerlicher Anwendung besteht typischerweise keine relevante Wechselwirkung mit Speisen, da der Wirkstoff lokal wirkt.

8) Alkohol- und Arzneimittel-Wechselwirkungen

8.1 Alkohol

Bei oraler Einnahme von Terbinafin kann der Einfluss von Alkohol relevant sein, da Terbinafin in der Leber verstoffwechselt wird. Alkohol kann die Leber belasten. Daher gilt:

  • Vermeiden oder reduzieren Sie Alkohol während der Behandlung nach Möglichkeit.
  • Bei hoher Alkoholeinnahme oder bestehenden Lebererkrankungen: vor Einnahme ärztlich/beratend Rücksprache halten.

Bei äußerlicher Anwendung ist Alkohol in der Regel weniger problematisch, es sei denn, das Präparat enthält alkoholische Bestandteile, die die Haut reizen können (siehe Packungsbeilage).

8.2 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Terbinafin kann – abhängig von den jeweiligen Stoffwechselwegen – Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln verursachen. Besonders wichtig sind:

  • Arzneimittel, die den Abbau in der Leber beeinflussen (z. B. bestimmte Enzyminduktoren oder -inhibitoren)
  • Bestimmte Medikamente mit schmaler therapeutischer Breite (hier ist die genaue Prüfung entscheidend)
  • Bei Kombinationen, die die Leber belasten könnten (z. B. einige andere Arzneistoffe mit Hepatotoxizität)

Praktische Empfehlung: Nennen Sie Ihrer Apotheke/ärztlichen Stelle alle Medikamente, die Sie einnehmen (auch pflanzliche Präparate und Nahrungsergänzungsmittel), damit mögliche Wechselwirkungen geprüft werden können.

9) Sicherheit und Verträglichkeit – worauf sollten Sie achten?

Wie bei jedem Arzneimittel kann auch bei Terbinafin es zu Nebenwirkungen kommen. Häufige Beschwerden sind meist mild und vorübergehend. Bei bestimmten Warnzeichen ist jedoch ein ärztlicher Abklärungsbedarf sinnvoll.

9.1 Häufige bzw. mögliche Nebenwirkungen

  • Bei äußerlicher Anwendung: Hautreizungen wie Brennen, Rötung, Juckreiz oder Trockenheit können auftreten.
  • Bei oraler Anwendung: Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Übelkeit, Verdauungsstörungen), Kopfschmerzen oder Geschmacksveränderungen sind möglich.

9.2 Warnzeichen (sofortige Abklärung)

Da Terbinafin in seltenen Fällen die Leber betreffen kann, sollten Sie bei folgenden Symptomen zeitnah medizinischen Rat einholen:

  • Gelbfärbung von Haut oder Augen (Ikterus)
  • Dunkler Urin, ausgeprägte Müdigkeit
  • starker Oberbauchschmerz
  • ungewöhnliche anhaltende Beschwerden nach Beginn der Therapie
  • Ausschlag mit starken Allgemeinsymptomen (z. B. Fieber)

9.3 Gegenanzeigen und besondere Vorsicht

Besondere Vorsicht ist insbesondere erforderlich bei:

  • Lebererkrankungen oder erhöhten Leberwerten
  • bekannter Überempfindlichkeit gegen Terbinafin oder Bestandteile
  • gleichzeitigen Medikamenten, die ebenfalls die Leber beeinflussen können
  • bestimmten Konstellationen bei Kindern/Jugendlichen (je nach Produktzulassung und Altersangaben)

Die genauen Angaben zu Gegenanzeigen und erforderlichen Kontrollen entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage des konkreten Präparats.

10) Praktische Tipps für die Anwendung (damit der Behandlungserfolg steigt)

Neben dem Medikament selbst beeinflussen Hygiene und konsequentes Vorgehen den Therapieerfolg erheblich. Diese Tipps sind besonders hilfreich bei Fußpilz und wiederkehrenden Infektionen.

  • Vor der Anwendung reinigen: Betroffene Stellen vorsichtig waschen und gut trocknen (z. B. zwischen den Zehen).
  • Genug Bereich behandeln: Tragen Sie die Creme/das Gel nicht nur exakt auf den sichtbaren Herd auf, sondern – sofern empfohlen – auch den Randbereich.
  • Hände waschen: Nach dem Auftragen gründlich Hände waschen, um eine Ausbreitung zu vermeiden.
  • Behandlung konsequent fortsetzen: Auch wenn es schneller besser wird, beenden Sie die Therapie nicht frühzeitig.
  • Wäsche und Schuhe beachten: Socken täglich wechseln; bei hoher Belastung Socken bei geeigneter Temperatur waschen. Schuhe möglichst auslüften; bei Bedarf desinfizieren.
  • Gemeinsame Gegenstände vermeiden: Handtücher, Nagelscheren und Schuhe nicht teilen.
  • Nagelpflege bei Nagelpilz: Nägel ggf. regelmäßig kürzen/feilen (nach Möglichkeit mit separaten/sauberen Instrumenten), um den Befall leichter behandelbar zu machen.
  • Rückfallrisiko reduzieren: Ursachen (z. B. dauerhaft feuchte Umgebung, enge Schuhe) mit abstellen.

11) Alternative Optionen – was gibt es sonst noch?

Je nach Art des Pilzes, Ausmaß und betroffener Körperregion kommen unterschiedliche Wirkstoffe infrage. Zu den möglichen Alternativen zählen:

  • Andere Antimykotika in Form von Cremes/Gels/Sprays (z. B. Azole, je nach Erreger)
  • Bei Nagelpilz können neben systemischen Wirkstoffen auch spezielle lokale Therapien oder Kombinationen verwendet werden (je nach Situation und Zulassung)
  • Unterstützende Maßnahmen: konsequente Hygiene, Trocknung, ggf. keratolytische Maßnahmen zur Nagel- oder Hautpflege

Welche Alternative sinnvoll ist, hängt stark davon ab, ob es wirklich Pilz ist, welcher Pilztyp vorliegt und wie umfangreich der Befall ist. Bei Unsicherheit kann eine Bestätigung des Erregers (z. B. durch Abstrich/Untersuchung) helfen.

12) Markt- und rechtlicher Kontext in Deutschland (allgemein)

In Deutschland unterliegt die Abgabe von Arzneimitteln strengen gesetzlichen Regeln. Je nach Produkt (Darreichungsform, Stärke, Indikation) kann die Verfügbarkeit variieren. Online Apotheken handeln im Rahmen der geltenden Vorschriften und stellen sicher, dass nur rechtlich zulässige Arzneimittel an Kundinnen und Kunden abgegeben werden.

Für Lamisil® gilt: Achten Sie beim Kauf auf die korrekte Darreichungsform und die Stärke. Eine Behandlung sollte sich am zugelassenen Anwendungsgebiet orientieren.

Aktuelle Hinweise (allgemein)

Medizinische Empfehlungen zu Pilzinfektionen werden laufend anhand neuer Daten überprüft. Halten Sie sich daher an die Angaben in der Packungsbeilage Ihres Produkts und holen Sie im Zweifel Beratung in Ihrer Apotheke ein. Bei wiederkehrenden oder schwer verlaufenden Fällen kann eine ärztliche Abklärung sinnvoll sein.

13) Lieferung & Verfügbarkeit in der Onlineapotheke

Die Verfügbarkeit von Lamisil® kann je nach Produkt (Creme/Gel/Spray/Tabletten), Packungsgröße und aktueller Lieferlage variieren. In der Regel können viele Packungen innerhalb der üblichen Versandzeiten geliefert werden, sofern verfügbar.

  • Lieferstatus: Prüfen Sie im Shop, ob das gewünschte Produkt „auf Lager“ oder „zurzeit nicht verfügbar“ ist.
  • Transport: Arzneimittel werden üblicherweise gemäß den geltenden Qualitätsanforderungen versendet.
  • Frische & Haltbarkeit: Achten Sie auf das aufgedruckte Verfalldatum.

Wenn Sie mehrere Wochen benötigen, überlegen Sie vorab, ob Sie rechtzeitig nachbestellen sollten, um die Behandlung nicht unnötig zu unterbrechen.

14) Häufige Fragen (FAQ)

Wie schnell sehe ich eine Wirkung?

Bei Hautpilz bessern sich Beschwerden wie Juckreiz oder Rötung oft innerhalb weniger Tage bis zu einer Woche. Bei Nagelpilz dauert es länger, da der Nagel nachwachsen muss. Entscheidend ist die konsequente Fortführung über die vorgesehene Dauer.

Darf ich Lamisil® auch benutzen, wenn ich die Stelle nur „vermute“?

Es ist besser, eine Pilzinfektion möglichst korrekt einzuordnen. Nicht jede schuppende oder gerötete Stelle ist automatisch Pilz. Wenn es nach einigen Tagen nicht besser wird oder sich verstärkt, lassen Sie Diagnose und Therapie prüfen.

Kann ich die Anwendung abkürzen, wenn die Haut wieder normal aussieht?

In vielen Fällen ist es wichtig, die Behandlung nicht zu früh zu beenden, auch wenn die Beschwerden abklingen. Das verringert das Rückfallrisiko. Halten Sie sich an die Packungsbeilage Ihres Produkts.

Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergessen habe?

Nehmen/verwenden Sie sie nach Packungsbeilage nach. In der Regel gilt: Nicht „doppelt“ nachholen, wenn schon bald die nächste Anwendung ansteht. Bei Unsicherheit fragen Sie in der Apotheke nach.

Ist Terbinafin für die Haut und die Nägel gleichzeitig geeignet?

Je nach Darreichungsform kann Terbinafin entweder lokal in der Haut (z. B. Creme) oder systemisch über den Körper (z. B. Tabletten) wirken. Häufig werden je nach Befall Haut und Nägel unterschiedlich behandelt. Prüfen Sie die passende Produktform für Ihren Befall.

Welche Hygiene hilft zusätzlich?

Bei Fußpilz sind konsequentes Trocknen, täglicher Sockenwechsel und das Auslüften bzw. ggf. Desinfizieren von Schuhen besonders wichtig. Handtücher und persönliche Utensilien sollten nicht geteilt werden.

Kann ich während der Behandlung Sport treiben und schwitzen?

Sport ist grundsätzlich möglich. Achten Sie aber auf ausreichende Trocknung nach dem Training (z. B. Füße sorgfältig abtrocknen, bei Bedarf Socken wechseln). Damit unterstützen Sie die Heilung und verringern die Ausbreitung.

Gibt es Risiken bei Leberproblemen?

Bei oralen Terbinafin-Präparaten ist die Leber ein wichtiger Punkt. Wenn Sie Lebererkrankungen haben oder Warnzeichen auftreten, sollten Sie zeitnah ärztlichen Rat einholen und die Packungsbeilage beachten.

Wie erkenne ich, dass es doch nicht (nur) ein Pilz ist?

Wenn sich Symptome deutlich verschlechtern, starke Entzündung entsteht, es zu nässenden Wunden kommt oder keine Besserung nach angemessener Zeit eintritt, kann eine andere Ursache vorliegen (z. B. Ekzem, bakterielle Infektion). Dann sollte die Behandlung überprüft werden.

Darf ich Alkohol trinken?

Bei oraler Therapie wird aus Vorsicht empfohlen, Alkohol zu vermeiden oder zu reduzieren, da Terbinafin über die Leber verstoffwechselt wird. Halten Sie sich an die Packungsbeilage und holen Sie bei Unsicherheiten Beratung ein.

15) Kurze Zusammenfassung

  • Lamisil® (Terbinafin) ist ein Antimykotikum zur Behandlung von Pilzinfektionen.
  • Terbinafin hemmt die Ergosterol-Synthese und stoppt dadurch das Wachstum von Pilzen.
  • Die Wirkzeit hängt vom Befall ab: Hautpilz bessert sich oft schneller, Nagelpilz braucht meist längere Zeit.
  • Behandeln Sie konsequent nach Plan und achten Sie auf Hygiene, insbesondere bei Fußpilz.
  • Bei oraler Einnahme sind Leberzeichen (z. B. Gelbsucht) ernst zu nehmen.
  • Alkohol und bestimmte Medikamente können relevant sein – lassen Sie sich beraten, wenn Sie mehrere Arzneimittel einnehmen.

Wichtiger Hinweis: Diese Informationen ersetzen nicht die Packungsbeilage Ihres konkreten Lamisil®-Produkts. Bei Fragen zu Ihrer Situation (z. B. Art des Pilzes, Dauer, Vorerkrankungen, Wechselwirkungen) wenden Sie sich bitte an Ihre Apotheke.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

250mg

Packung: No selection

10 pill, 30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill