Stendra® (Avanafil) – Informationen für Patienten
Stendra® ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Avanafil, das zur Behandlung von Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion) eingesetzt wird. Die folgenden Informationen helfen Ihnen, Wirkweise, Anwendung und wichtige Sicherheitsaspekte verständlich einzuordnen.
Hinweis: Diese Seite ersetzt nicht das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke. Wenn Sie Fragen zu Ihrer Situation, anderen Medikamenten oder Vorerkrankungen haben, lassen Sie sich bitte individuell beraten.
Grundinformationen zum Produkt
- Wirkstoff: Avanafil
- Arzneimittelname: Stendra®
- Darreichungsform: Filmtabletten
- Wirkprinzip: PDE-5-Hemmer (PDE = Phosphodiesterase)
- Anwendungsbereich: Erektionsstörungen bei erwachsenen Männern
- Wirkbeginn: häufig innerhalb von ca. 15–30 Minuten (individuell verschieden)
Wie wirkt Stendra® (Wirkmechanismus)?
Avanafil gehört zu den sogenannten PDE-5-Hemmern. Bei sexueller Stimulation wird im Körper über eine Kaskade ein Botenstoff namens cGMP gebildet. cGMP sorgt dafür, dass die glatte Muskulatur in den Schwellkörpern des Penis entspannen kann und dadurch die Durchblutung steigt – eine Voraussetzung für eine Erektion.
PDE-5 baut cGMP ab. Avanafil hemmt PDE-5 und kann dadurch helfen, den natürlichen Effekt der sexuellen Erregung aufrechtzuerhalten. Das Ergebnis: Bei ausreichender sexueller Stimulation kann es leichter gelingen, eine Erektion zu erreichen und zu erhalten.
Wichtig: Stendra® verursacht keine Erektion „von selbst“. Sexuelle Stimulation ist weiterhin erforderlich.
Pharmakokinetik (Aufnahme, Verteilung, Abbau, Ausscheidung)
Die Pharmakokinetik beschreibt, was der Körper mit dem Wirkstoff macht. Grundsätzlich gilt:
- Resorption (Aufnahme): Avanafil wird nach Einnahme resorbiert; die Wirkung kann – je nach Person – relativ schnell eintreten.
- Beginn der Wirkung: häufig innerhalb von 15–30 Minuten; in Studien teils schneller, teils etwas später.
- Peak (Höchstkonzentration): etwa im Bereich von 0,5–1,5 Stunden nach Einnahme (individuelle Schwankungen).
- Verteilung: Avanafil verteilt sich im Körper, erreicht die Zielgewebe und wirkt dort über PDE-5-Hemmung.
- Abbau: hauptsächlich über Leberenzyme (u. a. CYP3A4).
- Ausscheidung: überwiegend über Leberstoffwechsel und Ausscheidung der Metaboliten (Einzelheiten können je nach Stoffwechsel variieren).
Da Avanafil vorwiegend über die Leber verstoffwechselt wird, können Leberfunktionsstörungen und Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln die Wirkung verstärken oder verzögern.
Typische Anwendung: Wofür wird Stendra® verwendet?
Stendra® ist angezeigt zur Behandlung der erektile Dysfunktion bei erwachsenen Männern. Eine erektile Dysfunktion kann verschiedene Ursachen haben, z. B. Durchblutungsstörungen, Diabetes, hormonelle Faktoren, psychischen Stress oder Nebenwirkungen anderer Medikamente.
Avanafil behandelt die Symptome (Verbesserung der Erektionsfähigkeit) und nicht die zugrunde liegende Ursache. Bei anhaltenden Beschwerden sollte daher die Ursache ärztlich abgeklärt werden.
Zeitpunkt der Einnahme: Wann und wie lange vorher?
Avanafil wird bei Bedarf vor geplanter sexueller Aktivität eingenommen. Häufige Orientierung:
- Typischer Zeitrahmen: etwa 15 bis 30 Minuten vor dem geplanten Sex.
- Kann individuell abweichen: Bei manchen Personen kann es früher oder später wirken.
- Maximale Häufigkeit: Befolgen Sie die Angaben in Ihrer Packungsbeilage bzw. die Hinweise Ihrer behandelnden Ärztin/Ihres Arztes.
Wenn Sie eine Einnahme planen, wählen Sie einen Zeitpunkt, an dem Sie nicht gerade eine sehr große, fettreiche Mahlzeit gegessen haben (siehe Abschnitt zu Essen).
So funktioniert die praktische Anwendung (Schritt-für-Schritt)
- Planen Sie den Zeitpunkt entsprechend Ihrer Reaktion auf das Präparat (typisch 15–30 Minuten vorher).
- Tablette einnehmen mit Wasser.
- Sexuelle Stimulation ist erforderlich – Stendra® „startet“ den Prozess nicht automatisch.
- Bewerten Sie die Verträglichkeit und die Wirkung: Wenn Sie unsicher sind, besprechen Sie das beim nächsten Arzt-/Apothekenkontakt.
Essen & Nahrung: Wie beeinflusst das die Wirkung?
Mahlzeiten können die Aufnahme und damit den Wirkungseintritt beeinflussen. Besonders relevant sind:
- Fettreiche Mahlzeiten: können die Wirkung verzögern, sodass Stendra® möglicherweise später eintritt.
- Leichte Mahlzeiten: werden meist besser vertragen und verzögern den Wirkungseintritt oft weniger.
Praktischer Tipp: Wenn Sie möglichst schnell einen Wirkungseintritt möchten, vermeiden Sie direkt vor der Einnahme sehr üppige, fettreiche Speisen.
Alkohol: Verträglichkeit und Wirkung
Alkohol kann die sexuelle Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und die Kreislaufbelastung erhöhen. Bei PDE-5-Hemmern ist Vorsicht sinnvoll, insbesondere bei höheren Alkoholmengen.
- Mäßiger Alkoholkonsum: kann bei manchen Menschen toleriert werden, beeinflusst aber die Wirkung und das allgemeine Befinden.
- Stärkerer Alkoholkonsum: erhöht eher das Risiko von Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Blutdruckabfall.
Empfehlung: Halten Sie Alkohol möglichst gering und achten Sie auf Ihren Kreislauf. Wenn Ihnen schwindelig wird, brechen Sie die Aktivität ab und suchen Sie medizinische Hilfe, falls Symptome anhalten.
Wechselwirkungen: Wichtige Arzneimittel-Konstellationen
Avanafil wird vor allem über CYP3A4 in der Leber metabolisiert. Medikamente, die dieses System beeinflussen, können die Avanafil-Spiegel erhöhen oder senken.
1) Nitrate und „Stickstoffmonoxid“-Spender (absolut wichtig)
Avanafil darf nicht zusammen mit Nitraten (z. B. Glyceroltrinitrat, Isosorbiddinitrat/mononitrat) oder anderen Arzneimitteln mit ähnlichem Wirkprinzip angewendet werden, da dies zu einem gefährlichen Blutdruckabfall führen kann.
2) PDE-5-Hemmer-Kombinationen
Die Kombination mit anderen PDE-5-Hemmern (z. B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil) sollte vermieden werden, da Nutzen und Sicherheitsprofil unklar sind und das Nebenwirkungsrisiko steigen kann.
3) Alpha-Blocker (z. B. bei Prostatabeschwerden)
Die Kombination kann den Blutdruck weiter senken. Eine ärztliche Einschätzung ist besonders wichtig, vor allem zu Beginn der Behandlung oder bei Dosisänderungen.
4) Starke CYP3A4-Hemmer (können Avanafilspiegel erhöhen)
Bestimmte Arzneimittel können die Konzentration von Avanafil deutlich erhöhen und damit Nebenwirkungen verstärken. Beispiele (nicht vollständig):
- bestimmte HIV-Proteasehemmer
- Azol-Antimykotika (z. B. Ketoconazol, Itraconazol)
- einige Makrolid-Antibiotika
In solchen Situationen kann eine Dosisanpassung oder ein anderer Sicherheitsplan erforderlich sein.
5) Weitere Wechselwirkungen
- Antihypertensiva (Blutdrucksenker): können die Blutdrucksenkung verstärken.
- Riociguat (bei bestimmten Lungenhochdruckformen): Kombinationen sind kritisch.
- Induktoren von CYP3A4 (z. B. einige Epilepsiemittel, Johanniskraut): können Wirksamkeit reduzieren.
Wichtig: Informieren Sie vor der Einnahme vollständig über alle Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzlichen Präparate, die Sie regelmäßig einnehmen.
Indikationen (Anwendungsfälle) – zusammengefasst
Stendra® wird eingesetzt bei:
- Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion) bei erwachsenen Männern
- Verbesserung der Fähigkeit, eine Erektion zu erreichen und aufrechtzuerhalten, wenn sexuelle Stimulation stattfindet
Dosierung: Welche Stärke wird typischerweise verwendet?
Avanafil ist in unterschiedlichen Stärken erhältlich. Die genaue Dosierung hängt von Ihrem Gesundheitszustand, Ihrem Ansprechen und möglichen Wechselwirkungen ab.
Bitte orientieren Sie sich an den Angaben in der Packungsbeilage. Falls Sie unsicher sind, fragen Sie in der Apotheke nach.
- Bedarfsanwendung: Einnahme vor geplanter sexueller Aktivität
- Start und Anpassung: häufig wird mit einer niedrigeren Dosis begonnen; bei Bedarf kann die Ärztin/der Arzt die Dosis anpassen
- Maximale Tagesdosis: darf nicht überschritten werden
Wenn Sie Leberprobleme oder Nierenprobleme haben oder relevante Wechselwirkungen vermuten, kann eine besondere Dosierung erforderlich sein.
Sicherheitsprofil: Häufige und wichtige mögliche Nebenwirkungen
Wie bei allen Arzneimitteln können Nebenwirkungen auftreten. Häufige Nebenwirkungen (je nach Person unterschiedlich) können sein:
- Kopfschmerzen
- Erröten (Flush)
- Nasale Verstopfung oder verstopfte Nase
- Schwindel
- Übelkeit
- Sehstörungen (selten; bei Auftreten sofort abklären)
Warnzeichen – wann sofort Hilfe nötig ist
Suchen Sie umgehend medizinische Hilfe (Notruf 112 in Deutschland), wenn eines der folgenden Symptome auftritt:
- Plötzliche starke Verschlechterung des Sehens oder anhaltende Sehstörungen
- Brustschmerzen, schwere Atemnot oder Ohnmacht
- Beschwerden, die auf einen gefährlichen Blutdruckabfall hindeuten (starker Schwindel, Kollaps)
- Priapismus (schmerzhafte Erektion, die länger als die übliche Dauer anhält, typischerweise > 4 Stunden)
Vorsichtsmaßnahmen: Wer sollte besonders aufpassen?
Bestimmte Gesundheitszustände erfordern eine sorgfältige Abwägung. Sprechen Sie vor der Anwendung von Stendra® besonders mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, wenn Sie:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben (z. B. instabile Angina pectoris, kürzlicher Herzinfarkt/Schlaganfall)
- starken Blutdruckproblemen unterliegen (zu niedrig oder instabil)
- Leber- oder Nierenfunktionsstörungen haben
- eine Vorgeschichte von Augenerkrankungen im Zusammenhang mit Durchblutungsstörungen (selten)
- Peniserkrankungen (z. B. anatomische Veränderungen, Voroperationen) haben
Zusätzlich gilt: Wenn Sie Nitrate oder Riociguat einnehmen, dürfen Sie Stendra® nicht ohne ärztliche Freigabe nutzen.
Tipps für eine sichere, erfolgreiche Anwendung
- Auf Aufregung und Erregung achten: Stendra® unterstützt die Durchblutung, ersetzt aber keine sexuelle Stimulation.
- Realistische Planung: testen Sie die Einnahme beim ersten Mal in einem ruhigen Umfeld, um Ihren individuellen Wirkungseintritt zu erkennen.
- Kreislauf beobachten: Bei Schwindel, Flush oder ungewöhnlicher Müdigkeit setzen Sie sich hin und vermeiden Sie riskante Situationen.
- Tabletten nicht „häufen“: Halten Sie sich an die maximale Tageshäufigkeit und Dosierung.
- Wechselwirkungen ernst nehmen: Prüfen Sie besonders Nitrate, andere PDE-5-Hemmer und starke CYP3A4-Hemmer.
- Gesundheitliche Ursachen mitdenken: Erektionsstörungen können ein Hinweis auf Herz-Kreislauf-Risiken sein. Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll.
Alternative Optionen (wenn Stendra® nicht passt)
Es gibt verschiedene Behandlungsansätze. Welche Option für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihrer Vorgeschichte, Ihren Medikamenten und Ihrem persönlichen Ansprechen ab.
1) Andere PDE-5-Hemmer
- Sildenafil
- Tadalafil
- Vardenafil
Sie unterscheiden sich u. a. im Wirkbeginn und in der Dauer. Auch hier gelten ähnliche Sicherheitsregeln (insbesondere zu Nitraten).
2) Nicht-medikamentöse Maßnahmen
- Gewichtsreduktion und regelmäßige Bewegung
- Kontrolle von Blutzucker und Blutdruck
- Rauchstopp
- Psychologische Faktoren berücksichtigen (z. B. Stress, Angst)
3) Weitere ärztliche Therapien
In speziellen Fällen kommen z. B. andere Verfahren infrage (etwa Vakuumtherapie, intraurethrale/injizierbare Optionen oder in ausgewählten Situationen operative Verfahren). Das sollte ärztlich begleitet werden.
Markt- und Rechtsrahmen in Deutschland (kurzer Überblick)
In Deutschland sind Arzneimittel je nach Einstufung unterschiedlich verfügbar. Ob Stendra® in einer konkreten Stärke und Form für die Abgabe in Ihrer Situation verfügbar ist, hängt von den jeweils geltenden Regeln, der Packungskennzeichnung sowie der Einbindung in den medizinischen Versorgungsprozess ab.
Für Online-Apotheken gelten in Deutschland strenge Vorgaben hinsichtlich:
- Arzneimittelsicherheit und Qualitätsstandards
- gesetzlicher Informations- und Dokumentationspflichten
- korrekter Lagerung, Verpackung und Versandbedingungen
- ordnungsgemäßer Beratung und Abgabevoraussetzungen
Bitte beachten Sie: Verfügbarkeit und Preis können je nach Produkt, Packungsgröße und aktuellem Marktumfeld variieren.
Aktuelle Hinweise und „Guidance“ (allgemein)
Für PDE-5-Hemmer wird in der medizinischen Praxis typischerweise betont:
- Vorerkrankungen und Herz-Kreislauf-Risiken vorab einordnen
- Wechselwirkungen (insbesondere Nitrate) konsequent beachten
- Individuelles Testen des Wirkungseintritts und der Dosis
- Bei Warnzeichen sofort ärztlich abklären (z. B. Sehstörungen, Priapismus)
Wenn Sie unsicher sind, welche Kombinationen für Sie problematisch sein könnten, ist eine Beratung in der Apotheke besonders hilfreich.
Wie schnell ist die Wirkung spürbar und wie lange hält sie an?
Der Wirkungseintritt ist oft relativ schnell (häufig innerhalb von ca. 15–30 Minuten). Wie lange die Effekte anhalten, ist individuell verschieden und hängt u. a. von:
- Dosis und individueller Empfindlichkeit
- Essenszusammensetzung (v. a. fettreich)
- Begleitmedikationen
- körperlicher Verfassung
Wenn beim ersten Versuch keine gewünschte Wirkung eintritt, heißt das nicht automatisch, dass das Präparat grundsätzlich ungeeignet ist. Häufig sind Timing, Mahlzeiten und Dosis entscheidend. Besprechen Sie Vorgehen und nächste Schritte bitte mit Fachpersonal.
Lieferung und Verfügbarkeit in der Online-Apotheke
Die Verfügbarkeit von Stendra® kann je nach Stärke und Packungsgröße variieren. In der Regel gilt:
- Versand innerhalb Deutschlands je nach Bestellstatus und Lagerbestand
- Qualität: Arzneimittel werden sachgerecht verpackt und gelagert
- Transparente Produktinfos: Packungsbeilage/Informationen und korrekte Warengruppe werden bereitgestellt
Wenn ein Artikel vorübergehend nicht verfügbar ist, kann es Ersatzlieferungen oder Alternativen geben. Fragen Sie gern nach, welche Optionen bestehen.
Stendra®: Kurzüberblick in einer Tabelle
| Aspekt | Information |
|---|---|
| Wirkstoff | Avanafil |
| Arzneigruppe | PDE-5-Hemmer |
| Anwendung | Erektionsstörungen bei erwachsenen Männern |
| Einnahme | Bei Bedarf vor sexueller Aktivität |
| Typischer Wirkungseintritt | oft ca. 15–30 Minuten (individuell) |
| Einfluss von Essen | Fettreiche Mahlzeiten können verzögern |
| Alkohol | kann Kreislauf und sexuelle Leistungsfähigkeit beeinträchtigen |
| Wichtige Wechselwirkung | Keine Kombination mit Nitraten; Risiko gefährlicher Blutdruckabfälle |
| Abklärung nötig bei | starken Vorerkrankungen, Risikoprofil oder Warnzeichen wie Sehstörungen/Priapismus |
FAQ – Häufige Fragen
Wie schnell wirkt Stendra®?
Viele Anwender berichten über einen Wirkungseintritt innerhalb von etwa 15–30 Minuten. Der genaue Zeitpunkt ist jedoch individuell und kann durch z. B. fettreiche Mahlzeiten oder Begleitmedikationen beeinflusst werden.
Muss ich Stendra® „täglich“ einnehmen?
Stendra® wird bei Bedarf vor geplanter sexueller Aktivität eingesetzt. Nehmen Sie es nicht ohne geplanten Anlass ein, und halten Sie sich an die vorgegebene maximale Häufigkeit.
Darf ich Stendra® zusammen mit Alkohol einnehmen?
Mäßiger Alkohol kann bei manchen Menschen toleriert werden, kann aber die Wirksamkeit und das Kreislaufgefühl beeinflussen. Bei größerem Alkoholkonsum steigt das Risiko für Nebenwirkungen wie Schwindel und Kopfschmerzen. Seien Sie vorsichtig und achten Sie auf Ihren Kreislauf.
Welche Medikamente sind besonders kritisch?
Besonders wichtig sind Nitrate (z. B. zur Behandlung von Angina pectoris) sowie Arzneimittel, die den Blutdruck stark senken. Auch bestimmte Kombinationspartner (z. B. Riociguat) sind kritisch. Informieren Sie sich vor der Einnahme vollständig über alle Medikamente, die Sie nehmen.
Verändert Stendra® den Blutdruck?
Ja, PDE-5-Hemmer können den Blutdruck senken. Bei manchen Menschen kann das zu Schwindel oder Flush führen. Bei bestehenden Blutdruckproblemen oder passenden Wechselwirkungen sollten Sie besonders vorsichtig sein.
Kann Stendra® auch ohne sexuelle Stimulation wirken?
Nein. Avanafil unterstützt die körpereigene Reaktion auf sexuelle Stimulation. Ohne Erregung erfolgt typischerweise keine ausreichende Erektion.
Was mache ich, wenn ich keine Wirkung spüre?
Prüfen Sie zunächst mögliche Einflussfaktoren: Timing, eine fettreiche Mahlzeit, Dosis, sexuelle Stimulation, sowie Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Wenn nach mehreren Versuchen keine ausreichende Wirkung erzielt wird, sprechen Sie mit Fachpersonal über weitere Möglichkeiten.
Ist Stendra® für Frauen oder Kinder geeignet?
Stendra® ist für erwachsene Männer bestimmt. Eine Anwendung bei Frauen oder Kindern ist nicht vorgesehen.
Gibt es typische Warnzeichen, bei denen ich sofort handeln muss?
Ja. Suchen Sie sofort medizinische Hilfe, wenn Sie plötzlich stark schlechter sehen, starke Brustschmerzen bekommen, ohnmächtig werden, oder wenn eine schmerzhafte Erektion ungewöhnlich lange anhält (Priapismus).
Fazit
Stendra® mit dem Wirkstoff Avanafil ist ein PDE-5-Hemmer, der die Erektion bei sexueller Stimulation unterstützen kann. Häufig wird ein Wirkungseintritt innerhalb von ca. 15–30 Minuten berichtet. Für eine sichere Anwendung sind besonders Wechselwirkungen (vor allem mit Nitraten) sowie Kreislauf und Vorerkrankungen relevant. Wenn Sie unsicher sind, helfen Ihnen Apotheke und ärztliche Beratung dabei, die beste und sicherste Vorgehensweise zu finden.

